Dieses Glossar erklärt die wichtigsten Fachbegriffe rund um Honorarberatung, Vermögensnachfolge, Unternehmensstrukturierung, Stiftungen und Anlagestrategie. Jeder Begriff verweist auf den ausführlichen Ratgeber-Artikel auf finanzcoach.org.
Honorarberatung & Finanzberatung
Honorarberatung
Finanzberatung, bei der der Berater ausschließlich vom Kunden bezahlt wird – nicht durch Provisionen von Produktanbietern. Dadurch entfällt der Interessenkonflikt zwischen Kundennutzen und Vertriebsvergütung. → Ratgeber: Honorarberatung
Honorar-Finanzanlagenberater (§34h GewO)
Gesetzlich regulierte Berufsbezeichnung für Finanzberater, die nach §34h der Gewerbeordnung bei der IHK registriert sind. Sie dürfen keine Provisionen annehmen und beraten ausschließlich gegen Honorar. Die Zulassung wird von der IHK erteilt und im Vermittlerregister veröffentlicht. → Ratgeber: Honorar-Finanzanlagenberater (§34h GewO)
Bank vs. Honorarberater
Vergleich der Vergütungsmodelle: Banken finanzieren sich über Provisionen und Ausgabeaufschläge, Honorarberater werden direkt vom Kunden bezahlt. Der Unterschied in den jährlichen Kosten beträgt oft 1-2 % und wirkt sich über Jahrzehnte erheblich auf das Endvermögen aus. → Ratgeber: Bank vs. Honorarberater
Private Banking Alternative
Alternativen zum klassischen Private Banking, die vermögenden Anlegern typischerweise 0,5-1,5 % Kosten pro Jahr sparen. Zu den wichtigsten Modellen zählen Honorarberatung, digitale Vermögensverwaltung, Family Offices und die Selbstverwaltung mit ETFs. → Ratgeber: Private Banking Alternative
Vermögensverwaltung
Professionelle Verwaltung von Kapitalanlagen ab typischerweise 500.000-1.000.000 €. Die jährlichen Kosten variieren je nach Modell zwischen 0,3 % und 1,8 % des Vermögens – der entscheidende Unterschied liegt nicht in der Mindestanlage, sondern in Vergütungsmodell und Interessenlage des Anbieters. → Ratgeber: Vermögensverwaltung
Rürup-Rente (Basisrente)
Steuerlich geförderte private Altersvorsorge, die vor allem für Selbstständige, Freiberufler und gut verdienende Angestellte attraktiv ist. Beiträge sind als Sonderausgaben absetzbar, dafür wird die Rente im Alter voll besteuert. Provisionsfreie Nettotarife erzielen bis zu 30 % mehr Ablaufleistung als klassische Provisionstarife. → Ratgeber: Rürup-Rente (Basisrente)
Zufriedenheitsgarantie
Serviceversprechen des Honorar-Finanzanlagenberaters: Wenn der Kunde nach dem Erstgespräch nicht überzeugt ist, entfällt das Honorar vollständig. Dieses Modell ist möglich, weil Honorarberater keinen Produktverkauf benötigen, um ihre Kosten zu decken. → Ratgeber: Zufriedenheitsgarantie
Vermögensnachfolge & Erbschaft
Vermögen übertragen zu Lebzeiten
Strategie, Vermögen bereits zu Lebzeiten steuerfrei auf die nächste Generation zu übertragen, statt alles dem Erbfall zu überlassen. Bei Vermögen ab 1 Mio. € spart die strategische Kombination von Freibeträgen, Güterstandsschaukel, Nießbrauch und Kettenschenkung regelmäßig sechsstellige Erbschaftsteuer. → Ratgeber: Vermögen übertragen zu Lebzeiten
Erbschaftsteuer-Freibeträge
Gesetzlich festgelegte Beträge, bis zu denen Erbschaften und Schenkungen steuerfrei bleiben. Ehegatten: 500.000 €, Kinder: 400.000 €, Enkel: 200.000 €, Geschwister/Neffen: 20.000 €. Die Freibeträge erneuern sich alle 10 Jahre, was strategische Schenkungsplanung ermöglicht. → Ratgeber: Erbschaftsteuer-Freibeträge
Güterstandsschaukel
Steuergestaltung, bei der Ehepartner den Güterstand von Zugewinngemeinschaft zu Gütertrennung wechseln und anschließend zurück. Der dabei fällige Zugewinnausgleich ist nach §5 ErbStG steuerfrei – so lassen sich Millionenbeträge ohne Schenkungsteuer auf den Ehepartner übertragen. → Ratgeber: Güterstandsschaukel
Kettenschenkung
Schenkungsstrategie, bei der Vermögen über einen Zwischenempfänger (meist den Ehegatten) an den eigentlichen Begünstigten (meist die Kinder) weitergegeben wird. Da jede Übertragung eigene Freibeträge auslöst, verdoppelt sich der steuerfrei übertragbare Betrag. → Ratgeber: Kettenschenkung
Nießbrauch
Dingliches Recht, das dem Berechtigten die vollständige Nutzung eines fremden Vermögensgegenstands (z.B. Immobilie, Wertpapierdepot) sichert. Bei Schenkungen mindert der Kapitalwert des vorbehaltenen Nießbrauchs den steuerpflichtigen Wert erheblich – je jünger der Schenker, desto höher die Steuerersparnis. → Ratgeber: Nießbrauch
Nießbrauchdepot
Wertpapierdepot, das an die nächste Generation übertragen wird, wobei der Schenker sich den Nießbrauch (Erträge, Dividenden, Zinsen) vorbehält. Senkt die Schenkungsteuer, weil der Kapitalwert des Nießbrauchs vom Depotwert abgezogen wird. → Ratgeber: Nießbrauchdepot
Familien-KG
Kommanditgesellschaft, deren Gesellschafter ausschließlich Familienmitglieder sind. Die Eltern halten als Komplementäre die volle Kontrolle, die Kinder werden als Kommanditisten beteiligt. Ermöglicht die steuerlich günstige Übertragung von Vermögenswerten bei gleichzeitigem Erhalt der Entscheidungshoheit. → Ratgeber: Familien-KG
Familienstiftung
Rechtsfähige Stiftung, deren Zweck die Versorgung einer oder mehrerer Familien ist. Schützt Vermögen dauerhaft vor Zersplitterung durch Erbfolge und vor Zugriff Dritter. Unterliegt der Erbersatzsteuer (alle 30 Jahre) und der laufenden Körperschaftsteuer. → Ratgeber: Familienstiftung
Erbschaft anlegen
Strategie für die sinnvolle Anlage geerbten Vermögens: Erst Schulden tilgen, dann Notreserve aufbauen, schließlich breit diversifiziert investieren. Ein strukturierter Plan verhindert emotionale Fehlentscheidungen in der Trauerphase und sichert das Erbe langfristig. → Ratgeber: Erbschaft anlegen
Gemeinschaftskonto & Gemeinschaftsdepot
Gemeinsame Konten und Depots von Ehegatten bergen erhebliche steuerliche Risiken: Einzahlungen können als Schenkung gewertet werden, im Erbfall wird die Hälfte des Gesamtguthabens dem Nachlass zugerechnet. Korrekte Dokumentation der Eigentumsverhältnisse ist entscheidend. → Ratgeber: Gemeinschaftskonto & Gemeinschaftsdepot
Lebensversicherung in der Nachlassplanung
Instrument zur gezielten Vermögensübertragung außerhalb des Erbrechts: Die Versicherungssumme wird direkt an den Bezugsberechtigten ausgezahlt, fällt nicht in die Erbmasse und kann den Pflichtteil umgehen. Ermöglicht sofortige Liquidität für die Erben. → Ratgeber: Lebensversicherung in der Nachlassplanung
Unternehmensanteile vererben
Übertragung von GmbH-Anteilen oder anderen Beteiligungen auf die nächste Generation. Durch eine durchdachte Holding-Struktur lässt sich die Erbschaftsteuerbelastung erheblich senken bei voller Kontrolle für den Übergeber. → Ratgeber: Unternehmensanteile vererben
Unternehmen & Holding
Holding GmbH
Übergeordnete Gesellschaft (Muttergesellschaft), die Beteiligungen an operativen Tochtergesellschaften hält. Trennt operatives Geschäft vom Familienvermögen, senkt die Steuerlast auf Gewinnausschüttungen und Veräußerungsgewinne auf effektiv ca. 1,5 % und schützt angesammeltes Vermögen vor operativen Risiken. → Ratgeber: Holding GmbH
Wertpapierdepot in der GmbH
Firmendepot, das Wertpapiere im Betriebsvermögen einer GmbH hält. Steuerlich vorteilhaft für Dividenden und Veräußerungsgewinne aus Aktien-ETFs (effektiv ca. 1,5 % Steuerlast), aber nachteilig für Zinserträge und Anleihen im Vergleich zum Privatvermögen. → Ratgeber: Wertpapierdepot in der GmbH
Anlagestrategien im Betriebsvermögen
Strategische Kapitalanlage im GmbH-Depot, die den steuerlichen Vorteil der Körperschaftsteuer nutzt: Dividenden aus Aktien-ETFs werden in der GmbH mit nur rund 1,5 % besteuert statt mit 26,4 % im Privatvermögen. Erfordert eine klare Trennung von operativem und Anlagevermögen. → Ratgeber: Anlagestrategien im Betriebsvermögen
Pensionszusage (Direktzusage)
Betriebliche Altersversorgung, bei der die GmbH dem Geschäftsführer eine Pension direkt zusagt. Die Dotierungen sind als Betriebsausgabe steuerlich absetzbar. Bei Rückdeckung über ein Wertpapierdepot behält der Geschäftsführer die volle Kontrolle über die Anlagestrategie. → Ratgeber: Pensionszusage (Direktzusage)
Unterstützungskasse
Einer von fünf Durchführungswegen der betrieblichen Altersversorgung. Die Beiträge des Arbeitgebers an die Unterstützungskasse sind in unbegrenzter Höhe als Betriebsausgabe absetzbar – ein wesentlicher Vorteil gegenüber der Direktversicherung mit ihren Höchstgrenzen. → Ratgeber: Unterstützungskasse
Stiftungen
Stiftungsvermögen
Das Kapital einer Stiftung, dessen Erträge zur Erfüllung des Stiftungszwecks verwendet werden. Seit der Stiftungsreform 2023 gelten verschärfte Anforderungen an die ordnungsgemäße Vermögensverwaltung. Die Anlage muss Kapitalerhalt, Ertragsgenerierung und Satzungskonformität in Einklang bringen. → Ratgeber: Stiftungsvermögen
ETF-Anlage für Stiftungen
Einsatz von börsengehandelten Indexfonds (ETFs) im Stiftungsvermögen. Reduziert die laufenden Kosten auf 0,1-0,3 % p.a. und erfüllt gleichzeitig die Anforderungen der ordnungsgemäßen Vermögensverwaltung. Besonders geeignet in Kombination mit einer klaren Ausschüttungsstrategie. → Ratgeber: ETF-Anlage für Stiftungen
Stiftungsfonds
Speziell für Stiftungen konzipierte Investmentfonds, die Anleihen, Aktien und Immobilien in einem Mandat bündeln. Müssen die Anforderungen der ordnungsgemäßen Vermögensverwaltung erfüllen und regelmäßige Ausschüttungen für den Stiftungszweck gewährleisten. → Ratgeber: Stiftungsfonds
Nachhaltige Geldanlage
Anlagestrategie, die ethische Kriterien (ESG: Environmental, Social, Governance) mit marktgerechter Rendite verbindet. Durch konsequente ESG-Integration lassen sich Risiken reduzieren, ohne auf langfristige Performance zu verzichten. → Ratgeber: Nachhaltige Geldanlage
Finanzcoach für Stiftungen
Honorarbasierte Finanzberatung speziell für Stiftungen. Da keine Provisionen fließen, orientieren sich die Anlageempfehlungen ausschließlich am Stiftungszweck und den gesetzlichen Anforderungen der ordnungsgemäßen Vermögensverwaltung. → Ratgeber: Finanzcoach für Stiftungen
Stiftung Vermögensverwaltung & KI
Einsatz von KI-gestützter Analyse und Honorarberatung in der Vermögensverwaltung von Stiftungen. Ersetzt zunehmend die provisionsbasierte Stiftungsberatung durch datengetriebene, kostengünstigere Ansätze. → Ratgeber: Stiftung Vermögensverwaltung & KI
Stiftungen & Künstliche Intelligenz
Praxisnahe KI-Anwendungen für Stiftungen: Von automatisierter Fördermittelanalyse über Wirkungsmessung bis hin zur Unterstützung bei Vermögensanlage und Reporting. 11 konkrete Einsatzszenarien für Verwaltung und Kapitalanlage. → Ratgeber: Stiftungen & Künstliche Intelligenz
Anlagestrategie & Geldanlage
ETF (Exchange Traded Fund)
Börsengehandelter Indexfonds, der einen Marktindex (z.B. MSCI World, DAX) passiv nachbildet. ETFs zeichnen sich durch niedrige laufende Kosten (0,1-0,3 % p.a.), breite Diversifikation und hohe Transparenz aus. Sie sind das bevorzugte Instrument für passives, kosteneffizientes Investieren.
Asset Allocation
Strategische Aufteilung des Vermögens auf verschiedene Anlageklassen (Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe, Liquidität). Die Asset Allocation bestimmt nachweislich über 90 % der langfristigen Portfoliorendite und ist damit wichtiger als die Einzeltitelauswahl.
Diversifikation
Verteilung des Vermögens auf möglichst viele, gering korrelierte Anlageklassen und Einzelwerte. Diversifikation ist der einzige Faktor in der Geldanlage, der Risiko reduziert, ohne gleichzeitig die erwartete Rendite zu senken. → Ratgeber: Diversifikation
Passives Investieren
Anlagestrategie, die auf die Nachbildung breiter Marktindizes mittels ETFs setzt, statt durch aktive Einzeltitelauswahl den Markt schlagen zu wollen. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass passive Strategien langfristig über 90 % der aktiv verwalteten Fonds nach Kosten schlagen. → Ratgeber: Passives Investieren
Aktives Investieren & Makro-Trading
Anlagestrategie, die durch gezielte Einzeltitelauswahl oder taktische Umschichtungen den Markt schlagen will. Erfordert diszipliniertes Risikomanagement und klare Ausstiegsregeln. Langfristig gelingt es weniger als 10 % der aktiven Fondsmanager, den Markt nach Kosten zu schlagen. → Ratgeber: Aktives Investieren & Makro-Trading
Behavioral Finance
Forschungsfeld an der Schnittstelle von Psychologie und Finanzwissenschaft. Untersucht systematische Verhaltensfehler von Anlegern wie Verlustaversion, Herdenverhalten, Overconfidence und Home Bias – und deren Auswirkung auf Anlageentscheidungen und Marktpreise. → Ratgeber: Behavioral Finance
Erfolgreich mit Aktien
Langfristiger Vermögensaufbau mit Aktien gelingt vor allem durch breite Diversifikation, niedrige Kosten und die Disziplin, in Bärenmärkten investiert zu bleiben. Einzeltitelauswahl und Market-Timing sind die häufigsten Ursachen für Underperformance. → Ratgeber: Erfolgreich mit Aktien
Fondsbesteuerung
Seit der Investmentsteuerreform 2018 werden alle Fondsarten einheitlich besteuert: über die Vorabpauschale (laufend) und bei Verkauf, abzüglich einer Teilfreistellung (30 % bei Aktienfonds, 15 % bei Mischfonds). Ersetzt das alte intransparente System der ausschüttungsgleichen Erträge. → Ratgeber: Fondsbesteuerung
Vorabpauschale
Seit 2018 geltende pauschale Mindestbesteuerung von Fondsanteilen, die auch ohne tatsächliche Ausschüttung greift. Berechnet sich aus dem Rücknahmepreis zum Jahresbeginn multipliziert mit 70 % des Basiszinses. Bei Thesaurierern sorgt sie dafür, dass die Steuerlast nicht komplett auf den Verkaufszeitpunkt verschoben wird. → Ratgeber: Vorabpauschale
Abgeltungsteuer
Pauschale Steuer von 25 % (zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer) auf Kapitalerträge (Zinsen, Dividenden, Kursgewinne) im Privatvermögen. Effektiver Steuersatz: ca. 26,4 % ohne bzw. ca. 27,8 % mit Kirchensteuer. Sparerpauschbetrag: 1.000 € (Einzelperson) bzw. 2.000 € (Ehepaare).
ETF-Rentenversicherung
Fondsgebundene Rentenversicherung mit ETFs als Anlagekomponente. Provisionsfreie Nettotarife (Nettopolicen) erzielen durch niedrigere Kosten deutlich mehr Ablaufleistung als klassische Provisionstarife. Kombiniert die steuerlichen Vorteile der Rentenversicherung mit der Kosteneffizienz von ETFs. → Ratgeber: ETF-Rentenversicherung
Inflation
Anstieg des allgemeinen Preisniveaus, der die Kaufkraft von Bargeld und festverzinslichen Anlagen schleichend entwertet. Sachwerte wie Aktien, Immobilien und Rohstoffe bieten langfristig den wirksamsten Schutz vor Geldentwertung. → Ratgeber: Inflation
Kosten von Finanzanlagen
Die Gesamtkosten einer Geldanlage (TER, Transaktionskosten, Ausgabeaufschläge, Beratungsgebühren) entscheiden langfristig über den Anlageerfolg: Schon 1 % höhere jährliche Kosten reduzieren das Endvermögen über 30 Jahre um rund 25 %. → Ratgeber: Kosten von Finanzanlagen
Risikoklassen
Einteilung von Anlageprodukten in Risikostufen von 1 (Tagesgeld, nahezu risikolos) bis 7 (spekulative Derivate). Die richtige Einordnung der eigenen Anlagen in Risikoklassen ist Voraussetzung für eine zum persönlichen Risikoprofil passende Portfoliostruktur. → Ratgeber: Risikoklassen
Risikoprofil
Individuelle Kennzahl, die beschreibt, wie viel Anlagerisiko ein Investor tragen kann und will. Setzt sich aus drei Faktoren zusammen: finanzielle Tragfähigkeit (objektiv), Anlagehorizont (zeitlich) und emotionale Risikotoleranz (subjektiv). Basis für jede sinnvolle Asset Allocation. → Ratgeber: Risikoprofil
Vermögensanlage Erfolgsfaktoren
Die wissenschaftlich belegten Erfolgsfaktoren der Vermögensanlage: breite Diversifikation, niedrige Kosten, ein langer Anlagehorizont und die Disziplin, in Krisenzeiten investiert zu bleiben. Die Asset Allocation bestimmt über 90 % des langfristigen Anlageerfolgs. → Ratgeber: Vermögensanlage Erfolgsfaktoren
Immobilienverkauf & Erlös anlegen
Strategie für die sinnvolle Anlage des Verkaufserlöses nach einem Immobilienverkauf: Steuerpflicht klären (10-Jahres-Frist), Klumpenrisiko auflösen und das Kapital breit diversifiziert in liquide Anlageklassen investieren. → Ratgeber: Immobilienverkauf & Erlös anlegen
Bärenmarkt
Phase am Aktienmarkt mit Kursrückgängen von mindestens 20 % vom Höchststand. Historisch betrachtet haben Anleger, die während Kurseinbrüchen investiert blieben und antizyklisch nachkauften, langfristig die besten Renditen erzielt. → Ratgeber: Bärenmarkt
Finanzcoaching
Finanzcoaching
Verbindung von Finanzpsychologie und Anlageberatung, die typische Verhaltensfehler wie Panikverkäufe, Verlustaversion und Herdenverhalten erkennt und durch strukturierte Entscheidungsprozesse korrigiert. Ziel ist eine langfristig bessere Anlageentscheidung durch Selbsterkenntnis. → Ratgeber: Finanzcoaching
Was ist Geld?
Geld ist weder Goldmünze noch Papierschein, sondern ein soziales Versprechen auf zukünftige Güter und Dienstleistungen. Wer dieses Prinzip versteht, trifft bewusstere Anlageentscheidungen und lässt sich weniger von kurzfristigen Marktschwankungen verunsichern. → Ratgeber: Was ist Geld?
Die Inhalte dieses Glossars dienen ausschließlich Informationszwecken und stellen keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Für persönliche Beratung wenden Sie sich bitte an mich bzw. an einen Steuerberater oder Rechtsanwalt.
